Michael Würmli wird neuer Nationaltrainer

(19.01.2021)

Die Bedeutung des Para-cycling Sports für die Schweiz ist gross, und international gehören hiesige Athleten zu den Favoriten. Ab sofort übernimmt Michael Würmli das Amt als Nationaltrainer Handbike und setzt die Vorbereitung für die erfolgreiche Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2021 fort.

 

Die Vorbereitungen zu den Paralympics in Tokio laufen seit längerem. Aufgrund des guten Nationenrankings wurden bereits je ein Quotenplatz für die Herren und für die Damen bestätigt. Mit weiteren guten Resultaten sollten zusätzliche Plätze dazukommen. Michael Würmli beginnt seinen Posten als Nationaltrainer also in einem wichtigen Moment. Er tritt die Nachfolge von Dany Hirs an, der den Verband Rollstuhlsport Schweiz auf Ende 2020 verlassen hat und sich auf die Betreuung der Para-cycling-Athleten von PluSport konzentriert, die ihren Sport stehend ausüben.

 

Als ehemaliger sportlicher Leiter der Strassen- und Mountainbike-Athletinnen bei Swiss Cycling und aktueller Stützpunktleiter des TSP Mittelland ist Michael Würmli optimal gerüstet für die anstehenden Herausforderungen. In der Handbike-Szene ist er zudem kein Unbekannter. So war er mehrere Jahre im OK der Handbike-Rennen in Recherswil. Der Solothurner ist ausgebildeter Berufstrainer Leistungssport mit eidgenössischem Fachausweis und blickt motiviert auf die neue Aufgabe: «Ich freue mich, das erfahrene Kader erfolgreich zu begleiten und gleichzeitig junge, ehrgeizige Sportlerpersönlichkeiten zu fördern.»

 

Aufbauarbeit

Rollstuhlsport Schweiz ist überzeugt, eine ideale Trainerpersönlichkeit für die gewünschte Neuausrichtung gefunden zu haben. Andreas Heiniger, Leiter Leistungssport bei Rollstuhlsport Schweiz, formuliert die angestrebten Ziele klar: «Wir wollen in den kommenden Jahren neue nationale Kader und den Nachwuchs an die Weltspitze führen. Michael Würmli bringt nicht nur das Wissen, sondern auch die Erfahrung mit, dies erfolgreich zu erreichen. Daneben weiss er aber auch, was es braucht, um erfahrene Athletinnen und Athleten an der Spitze zu halten.» Das Know-how, junge Talente zu fördern, hat er über viele Jahre bewiesen, unter anderem als Co-Nationaltrainer U17 bei Swiss Cycling. Er ist gut vernetzt, was garantiert, dass die bestehende enge Kooperation mit dem Fussgänger-Verband, aber auch die Zusammenarbeit mit PluSport weiter ausgebaut werden können.